Tragen, Kinderwagen oder beides?

Eltern im Alltag mit Baby: Mutter trägt ihr Kind in der Trage, Vater schiebt den Kinderwagen – Tragen, Kinderwagen oder beides als flexible Lösung.

Viele von uns kennen das: Noch bevor das Baby da ist, steht diese Frage im Raum – Tragen, Kinderwagen oder beides?
Sie klingt nach einer reinen Ausstattungsentscheidung, fühlt sich aber schnell viel größer an. Es geht um Nähe, um Sicherheit, um Gesundheit – und nicht zuletzt darum, ob man selbst gut durch den Tag kommt.

Baby weint viel – warum diese Phase so nah geht und wie man sie einordnen kann

Eltern halten ihr Baby im Arm, das Baby weint viel und sie versuchen es am Abend gemeinsam zu beruhigen.

Viele von uns kennen das: Das Baby weint viel, manchmal scheinbar ohne Pause. Der Tag fühlt sich an wie ein langer Spannungsbogen, der abends nicht abfällt. Nähe, Tragen, Füttern – nichts scheint zuverlässig zu helfen. Diese Erfahrung ist real, sie ist belastend, und sie ist gut dokumentiert. Zugleich ist wichtig zu wissen: Viel Weinen im Säuglingsalter ist häufig – und in vielen Fällen kein Zeichen dafür, dass etwas „schiefläuft“.

Tagesrhythmus mit Baby – warum feste Pläne selten funktionieren

Eltern halten ihr schlafendes Baby im Arm bei warmem Tageslicht – Alltagsszene zu Tagesrhythmus mit Baby ohne festen Zeitplan.

Viele von uns kennen das: Man wacht morgens auf und hofft, dass der Tag heute „runder“ läuft als gestern. Vielleicht gibt es ja endlich einen Rhythmus. Und dann kommt alles anders. Das Baby schläft früher ein, später ein – oder gar nicht. Termine kollidieren mit Nickerchen, und abends fragt man sich erschöpft, ob man irgendetwas falsch macht.

Stillstart: Ein behutsamer Anfang für dich und dein Baby

Mutter hält ihr Neugeborenes im Arm beim Stillstart, Vater sitzt unterstützend im Hintergrund.

Viele von uns gehen in den Stillstart mit dem Gefühl, dass er „einfach passieren“ sollte. Schließlich ist Stillen etwas Natürliches. Und doch berichten sehr viele Eltern, dass die ersten Tage und Wochen ganz anders verlaufen als erwartet. Schmerzen, Erschöpfung, Zweifel an der eigenen Milchmenge oder ein Baby, das scheinbar ununterbrochen trinken möchte, können verunsichern – … Weiterlesen

Wochenbett realistisch betrachtet

Wochenbett realistisch betrachtet: Elternteil hält Neugeborenes in ruhiger Alltagsszene mit warmem Licht

Viele von uns gehen mit einer klaren Vorstellung ins Wochenbett. Wir wissen, dass es eine sensible Zeit ist. Dass Ruhe wichtig ist. Dass der Körper heilt und ein Baby ankommt.
Und trotzdem sagen viele Eltern später: „Ich war darauf nicht wirklich vorbereitet.“

Partnerschaft in der Schwangerschaft

Partnerschaft in der Schwangerschaft: Ein werdendes Elternpaar sitzt eng umschlungen auf dem Sofa, der Partner legt schützend die Hand auf den Babybauch.

Viele von uns kennen das: Eigentlich ist da Vorfreude auf das Kind – und trotzdem fühlt sich die Partnerschaft in der Schwangerschaft manchmal fremd an. Gespräche kippen schneller, Nähe fühlt sich komplizierter an, und Dinge, die früher leicht waren, kosten plötzlich Kraft.
Aus meiner Arbeit mit Eltern, aus Gesprächen mit Fachstellen und aus vielen dokumentierten Elternberichten weiß ich: Diese Irritation ist kein Einzelfall. Sie ist ein Teil dieser besonderen Übergangsphase. Wichtig ist, sie ernst zu nehmen, ohne sie zu dramatisieren – und zu verstehen, was dahintersteckt.

Was werdende Eltern vor der Geburt häufig unterschätzen

Was werdende Eltern vor der Geburt häufig unterschätzen: Ein Paar sitzt nah beieinander, warmes Licht, ruhiger Moment der Verbundenheit vor dem Elternwerden

Viele werdende Eltern informieren sich gründlich. Sie lesen Ratgeber, besuchen Kurse, sprechen mit Freund:innen. Und trotzdem höre ich in Gesprächen und aus dokumentierten Erfahrungsberichten immer wieder denselben Satz: „Darauf war ich nicht vorbereitet.“
Gemeint ist damit selten die Geburt selbst. Es geht um die Zeit danach – um Müdigkeit, Gefühle, Unsicherheit und um diese neue Verantwortung, die sich im Alltag ganz anders anfühlt, als man sie sich vorher ausgemalt hat.

Schlafbedürfnis in der Schwangerschaft

Schlafbedürfnis in der Schwangerschaft: werdende Eltern sitzen abends gemeinsam auf dem Bett in warmem Licht und kommen zur Ruhe

Viele von uns kennen das: Der Körper ist schwer vor Erschöpfung, die Augen brennen – und trotzdem liegt man nachts wach. In der Schwangerschaft trifft dieses Gefühl viele besonders unerwartet. Schlaf, der früher selbstverständlich war, fühlt sich plötzlich fremd an. Das verunsichert, manchmal macht es sogar Angst.

Sprachentwicklung von 1 bis 3 Jahren

Eltern lesen gemeinsam mit ihrem Kleinkind ein Bilderbuch – liebevolle Alltagsszene zur Sprachentwicklung von 1 bis 3 Jahren

Viele von uns kennen diesen Moment. Eben noch war jedes neue Geräusch ein kleines Wunder – und dann, fast unmerklich, rückt die Sprachentwicklung von 1 bis 3 Jahren in den Fokus. Auf dem Spielplatz fallen Unterschiede auf, in der Kita werden Sätze verglichen. Das eigene Kind versteht viel, zeigt viel – spricht aber wenig.
Diese Fragen entstehen selten aus Ungeduld. Sie entstehen aus Fürsorge. In meiner redaktionellen Arbeit mit Fachliteratur, Beratungsstellen und ausgewerteten Elternberichten begegne ich diesem Punkt immer wieder: Eltern möchten sicher sein, gut hinzusehen – ohne ihr Kind zu vermessen.

Ernährung in der Schwangerschaft – Orientierung, wenn alles plötzlich wichtig erscheint

Ernährung in der Schwangerschaft: werdende Eltern bereiten gemeinsam eine ausgewogene Mahlzeit in ruhiger Alltagssituation zu.

Viele von uns kennen das: Mit dem positiven Test verändert sich nicht nur der Blick auf den Alltag, sondern auch auf den Teller. Lebensmittel, über die man früher kaum nachgedacht hat, wirken plötzlich bedeutsam. Ernährung in der Schwangerschaft wird zu einem Thema, das Verantwortung, Fürsorge und manchmal auch Sorge bündelt.