Clusterfeeding beim Füttern mit der Flasche: Wenn Babys tändig trinken wollen

Mutter füttert ihr Baby beim Clusterfeeding beim Füttern mit der Flasche in ruhiger, warmer Abendstimmung.

Viele Eltern, die ihr Baby mit der Flasche füttern, stolpern über den Begriff Clusterfeeding erst dann, wenn sie mitten in einer anstrengenden Phase stecken. Das Baby möchte in kurzen Abständen trinken, besonders am Abend. Kaum ist die Flasche leer, wirkt es wieder unruhig.

Gerade beim Füttern mit der Flasche entsteht dann schnell ein Gedanke, den viele Eltern aus Gesprächen oder Beratungen kennen: „Das müsste doch eigentlich reichen.“ Genau hier setzt die Verunsicherung an. Clusterfeeding beim Füttern mit der Flasche fühlt sich widersprüchlich an – und ist doch ein gut dokumentiertes Phänomen.

Saugverwirrung: Wenn das Baby die Brust verweigert

Mutter kann ihr Baby nicht stillen und nimmt daher eine Babyflasche – Symbolbild für Saugverwirrung bei Neugeborenen

Plötzliche Stillprobleme sorgen bei frischgebackenen Eltern oft für Unsicherheit. Wenn ein Baby die Brust verweigert, obwohl es zuvor gut gestillt wurde, kann eine sogenannte Saugverwirrung der Auslöser sein. Dabei handelt es sich um eine Stillstörung, die entsteht, wenn das Kind zwischen unterschiedlichen Saugtechniken an Brust, Flasche oder Schnuller wechselt. Die Folge: Stillen wird zur Herausforderung. In diesem Artikel erklären wir, wie Saugverwirrung entsteht, welche Anzeichen darauf hindeuten und was Eltern konkret tun können – evidenzbasiert, alltagsnah und ohne Panikmache.