Sicher schlafen – Orientierung für eine sichere Schlafumgebung, die sich im Alltag bewährt

Eltern legen ihr Baby liebevoll in eine sichere Schlafumgebung im abendlichen Schlafzimmer.

Viele von uns kennen diesen Moment: Das Baby schläft endlich. Man hört den ruhigen Atem, sieht die kleine Brust sich heben – und trotzdem meldet sich dieser Gedanke. Liegt es wirklich sicher? Hab ich an alles für eine sichere Schlafumgebung gedacht?
Ich begegne dieser Frage seit Jahren: in redaktioneller Arbeit, im Austausch mit Fachstellen und immer wieder in Gesprächen mit Eltern. Was mich dabei am meisten berührt: Es geht fast nie um Regeln. Es geht um Verantwortung, Müdigkeit und den Wunsch, nichts zu übersehen.

Plötzlicher Kindstod (SIDS): Was Eltern wissen sollten

Mutter beobachtet ihr friedlich schlafendes Baby in Rückenlage im Babybett, als Symbol für SIDS-Prävention und sicheren Babyschlaf.

Es ist zwei Uhr morgens. Das Haus ist still, bis auf das leise Atemgeräusch aus dem Babybett. Viele Eltern kennen den Moment, in dem sie – ohne echten Anlass – aufstehen, um zu prüfen, ob alles in Ordnung ist. Hinter dieser Fürsorge steht oft ein Begriff, der verunsichern kann: Sudden Infant Death Syndrome, kurz SIDS. Also der plötzliche Säuglingstod, ein unerwartetes Sterben eines Babys im Schlaf, ohne erkennbare Ursache. Die gute Nachricht: Heute ist SIDS sehr selten – und Eltern können nachweislich dazu beitragen, das Risiko weiter zu verringern.