PURPLE Crying- Wenn dein Baby viel schreit

PURPLE Crying – eine Mutter hält ihr schreiendes Baby in den Armen und versucht es ruhig zu trösten

PURPLE Crying ist ein Thema, auf das Eltern meist nicht aus Interesse stoßen, sondern aus Erschöpfung. Aus dem Bedürfnis heraus, zu verstehen, was mit dem eigenen Kind passiert – und warum diese Phase so anstrengend ist. Genau dafür ist dieser Text da: um einzuordnen, ohne zu beschönigen. Um Nähe zu schaffen, ohne falsche Versprechen zu machen. Und um dir zu zeigen, dass Überforderung kein Zeichen von Versagen ist.

Baby weint viel – warum diese Phase so nah geht und wie man sie einordnen kann

Eltern halten ihr Baby im Arm, das Baby weint viel und sie versuchen es am Abend gemeinsam zu beruhigen.

Viele von uns kennen das: Das Baby weint viel, manchmal scheinbar ohne Pause. Der Tag fühlt sich an wie ein langer Spannungsbogen, der abends nicht abfällt. Nähe, Tragen, Füttern – nichts scheint zuverlässig zu helfen. Diese Erfahrung ist real, sie ist belastend, und sie ist gut dokumentiert. Zugleich ist wichtig zu wissen: Viel Weinen im Säuglingsalter ist häufig – und in vielen Fällen kein Zeichen dafür, dass etwas „schiefläuft“.

Tourniquet-Syndrom: Wenn ein Haar zur Gefahr für Babys wird

Eine Mutter untersucht die Zehen ihres Babys, um mögliche Anzeichen eines Tourniquet-Syndroms frühzeitig zu erkennen.

Ein Baby schreit, und nichts scheint zu helfen. Für viele Eltern ist das Alltag. Doch manchmal steckt etwas dahinter, das im ersten Moment kaum jemand vermutet: ein Haar oder Faden, der sich unbemerkt um eine winzige Zehe oder einen Finger legt und die Durchblutung behindert. Das Tourniquet-Syndrom ist selten, aber medizinisch gut dokumentiert – und es kann ernst werden, wenn es zu spät erkannt wird. Die gute Nachricht: Wer weiß, worauf er achten muss, kann früh reagieren und Risiken minimieren. Dieser Artikel erklärt verständlich und faktenbasiert, was passiert, wie es dazu kommt und was Eltern im Notfall tun können.